Herbstwanderung

 

 

TCO wandert zum höchstgelegenen Dorf der Pfalz

 

 

Früh am Morgen blinzelte die Sonne durch die grauen Wolken und weckte Hoffnungen auf einen  guten Wandertag. Auf der Fahrt  Richtung Donnersberg wurde es zunehmend grauer, aber es blieb zunächst trocken. Ein munteres Trüppchen wanderfreudiger Tennisspieler und Freunden traf sich auf dem Parkplatz unterhalb der Blockhütte  Marienthal. Alle  hatten  sich wetterfest gekleidet und starteten  gut gelaunt. Nach einem kurzen Anstieg mit herrlichem Blick  auf das hochgelegene Ruppertsecken in der Ferne schwenkte die Gruppe in einen Waldweg ein. Ein malerischer "Teppich"  herbstlich gefärbter Blätter  führte bis zur Wegkreuzung am Bastenhaus. Von dort  begann ein mäßig ansteigender und immer wieder auch abwärts führender Wanderweg  durch den grün-gelb-roten Laubwald.  Inzwischen hatte es angefangen zu nieseln. Regenhüte und Regenschirme wurden ausgepackt. An einer Einmündung , an der eine schmale Fahrstraße zu queren war, wartete die Gruppe  auf Nachzügler. Mit lauten Motorengeräuschen, Mordsabgasdüften  und Gehupe donnerten etwa sechzig Unimog-Veterane an der Gruppe vorbei. Überfällig waren drei Wanderer. Kurzerhand wurde  im Stehen eine Vesperpause eingelegt und versucht, per Handy die Fehlenden zu erreichen. Jedermann machte sich Gedanken um die drei. Vorbeikommende Wanderer hatten sie nicht gesehen. Etwas unruhig- inzwischen tröpfelte es stärker- beschloss die Gruppe, ihren Weg nach Ruppertsecken fortzusetzen.  Dort tauchten die Abtrünnigen wohlbehalten in einem Gasthaus auf. Sie hatten eine etwas andere Route - teils auf der Straße- eingeschlagen, nachdem sie die Gruppe aus den Augen verloren hatten. Kurzerhand  gönnten  sich alle  eine Erholungspause bei Kaffee und Kuchen. Danach  ging es über einige Treppen hinauf zum höchsten Punkt des Dorfes Ruppertsecken - zum Aussichtsturm.  Trotz Regen und grauer Regenschwaden über dem Gipfel des Donnersbergs erkannte man gut das tiefer liegende Marienthal. Durch schmucke Gässchen, vorbei an prächtigen Wohnhäusern folgten alle gemeinsam dem Kirchenweg Richtung Marienthal. Satt grüne Wiesen , warm-braune abgeerntete Ackerflächen und weite Blicke auf die herrlich gefärbten Wälder erfreuten das Auge. Nach wenigen Minuten durch das  langgezogene Dörfchen Marienthal wurde die Blockhütte erreicht. Eine zünftige Einkehr mit lautstarker Unterhaltung ließ diesen feuchten, aber dennoch angenehmen Wandertag ausklingen.