Herbstwanderung 2013

 Wenn Tennis-Engel wandern....

 

Beim Tennisclub Osthofen war Wandertag angesagt. Eine stattliche  Gruppe wanderbegeisterter Tennisspieler mit Freunden fand sich  am Sonntag, dem 13. Oktober am TCO Platz ein. Nach den vorausgegangenen Regentagen zeigte sich dieser Sonntag  von seiner besten Seite: trocken,  sonnig und  mit angenehmen Temperaturen. Schon bei der Autoanreise in den Odenwald war zu erkennen, dass der Herbst seinen Einzug erst zaghaft begonnen hatte: kaum bunt gefärbtes Laub war zu sehen.

Einige Teilnehmer stießen noch auf dem Parkplatz in Scheuerberg  dazu. Von hier startete die große Rundtour mit einem recht anstrengenden Anstieg durch den Ort bis zum  Beginn der geplanten Wanderung. Immerzu gemächlich ansteigend- teilweise durch Wege gesäumt von hohen Baumriesen, teilweise mit freiem Blick auf noch satt grüne Wälder, grün gefleckte Kuppen  und üppige Wiesen- ging es voran. Zuweilen überraschte die Sicht auf die einzelnen Züge des Odenwaldes und die im Talkessel liegenden Dörfer. Ab der Forstmeister Kratz-Eiche bot sich ein gemütlicher ebener Weg, an dem bald eine Wanderhütte zur Vesperrast anhalten ließ. Frisch gestärkt und in bester Laune erreichten alle das Schannenbacher Eck. Nach kurzer Diskussion wegen eventueller Abkürzungsmöglichkeit- es waren immerhin gut 3 Stunden vergangen- setzte sich die Gruppe  wieder geschlossen in Marsch. Ein Teilstück des Nibelungesteiges führte um die Mathildenruhe, vorbei am Sendeturm des Krehberg Senders in 575m Höhe. Im Tal zeigte sich von der Sonne beschienen das Örtchen Seidenbuch- umgeben von Grün in allen Schattierungen. An einem markanten Wegekreuz bot sich ein herrlicher Blick auf das an einen Hang geschmiegte Lindenfels. Ein Asphaltweg führte ab hier immerzu bergab nach Seidenbach, wo die " Frische Quelle " für die hungrigen Wanderer gerüstet war. Bei einem deftigen Odenwaldschmaus mit Äppelwoi, allerlei Kochkäsevariationen, Kaffee, Kuchen , Schnäpschen und lautstarker, angeregter Unterhaltung klang dieser gelungene Wandertag aus. Bestens gelaunt erreichte die 22-köpfige Gruppe nach einer halben Stunde die Autos und trat die Heimfahrt an.